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Helgoland – ein Heim für Piraten und Soldaten

Obwohl die Insel Helgoland während der Jungsteinzeit noch mit dem Festland verbunden war, ist sie heute die am weitesten vom Festland entfernte Insel Deutschlands. Bevor sie offiziell zum Herzogtum Schleswig gehörte, war sie nur von Friesen bewohnt und soll sogar ein Stützpunkt für berühmte Piraten wie Klaus Störtebeker gewesen sein.

Im 17. Jahrhundert zerstörte eine Sturmflut die Verbindung zwischen der Hauptinsel und einem großen, östlich gelegenen Kalkfelsen. Dieser Felsen entwickelte sich später zur Düneninsel, auf deren Strand sich heute viele Touristen sonnen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Insel wegen ihrer militärischen Bedeutung während des Krieges gesperrt und ihre Anwohner konnten erst 1952, nach lang anhaltenden Protestaktionen zurückkehren.

Was zieht Urlauber nach Helgoland?

Die wichtigste Einnahmequelle der 1.300 Einwohner ist der Tourismus und der Kurbetrieb. Die Insel Helgoland bietet etwa 2.000 Betten in Pensionen, Hotels und anderen Übernachtungsmöglichkeiten an, also könnten mehr Touristen auf der Insel leben, als sie Einwohner hat. Die Touristen werden vor allem von dem Strand auf Düne angezogen, auf dem sie ihr Sonnenbad mit einigen Seehunden Kegelrobben teilen können.

Doch es gibt auf der Insel Helgoland noch mehr zu entdecken als nur zahme Meeresbewohner. Die ehemaligen Werkstätten der Fischer, sogenannte Hummerbuden, sind zur Besichtigung für Touristen geöffnet und auch das Museum Helgoland erzählt vom früheren Leben auf der Insel. Wer die Insel Helgoland besuchen möchte, kann in etwa zwei Stunden mit der Fähre auf der Insel sein. Auch der kleine Flughafen auf Düne bietet eine Anreisemöglichkeit.

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